Mentales Training im Triathlon

Geschrieben von Peter Kirsch am . Veröffentlicht in News

Wie wichtig sind Ziele und klare Zielvorstellungen? Wie kann man seine Leistungsfähigkeit steigern und die Kraft der Visualisierung dafür nutzen?  Mit diesen und anderen Themen rundum Konzentration, Motivation und mentalem Training haben sich die Triathletinnen und Triathleten der TSG 08 Roth am vergangen Samstag im Seminarraum des Vereins intensiv beschäftigt.

Eingeladen zu dieser Trainingseinheit der anderen Art hat Doris Kessel, frischgebackene Mental Trainerin für Sport und Business. Mit von der Partie war ebenfalls Mirjam Schall, die erst vor kurzem Ihre mentale Stärke bewies, indem  Sie als erste Frau erfolgreich die Bodenseequerung der drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz durchschwamm.

Ganz ohne Sportkleidung und Triathlonrad trafen sich die 12 Teilnehmenden morgens um 9 Uhr, um sich erst einmal darüber klar zu werden, wie komplex es sein kann, wirkungsvolle und passende Ziele zu formulieren.  Nach einer kurzen Einweisung in die Möglichkeiten, die einem die Vorstellungskraft eröffnet und wie man diese trainieren kann, bekam die Gruppe die Aufgabe, einen mentalen Wettkampfplan zu erstellen. Ein nahezu schwieriges Unterfangen, wenn man bedenkt, was bei einem Triathlon, vor allem bei einer Langdistanz, alles schief gehen kann. Doch war es an dem Tag nicht das Ziel, sich mit negativen Dingen zu beschäftigen, die eventuell eintreten könnten, sondern sich voll und ganz auf das Positive zu konzentrieren. Mirjam Schall berichtet von Ihren Erfahrungen mit dem mentalen Wettkampfplan: „Bereits im Vorfeld haben Doris und ich einen individuellen Plan erstellt mit dem ich mehrmals täglich mental trainiert habe. Meine große Sorge war vor allem, ob meine Verdauung während der Zeit im Wasser mitmacht. Besonders die Bildvorstellungen haben mir dabei sehr geholfen, meine Gedanken positiv zu fokussieren und meine Motivation hochzuhalten.“ 

Nach der Mittagspause hatten die Mädels und Jungs der TSG 08 Roth Triathlon viele praktische Übungen auf dem Programm: Was passiert, wenn ich es nicht schaffe meine Konzentration voll und ganz auf mich und mein Ziel zu richten? Wo liegt meine mentale und persönliche Hochleistungszone? Was ist der Unterschied zwischen Wille und Glaube? Neben einer Konfrontationsübung, in der die mentale Stärke der Teilnehmenden getestet wurde, gab es zum Schluss noch eine emotionale Motivationseinheit der besonderen Art.

Für Mirjam Schall ist eines klar: „Ich mache mit Doris auf jeden Fall mental weiter, denn es hat mir eine Menge gebracht“. Ob ihr nächstes Ziel wieder etwas mit dem Bodensee zu tun hat? Na klar!

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