Unsere Bayernliga-Triathleten trumpfen in Grassau auf

Geschrieben von Pete am . Veröffentlicht in News

Von Marcus Schattner

Grassau entpuppte sich für die Bayernligamannschaft des TSG 08 Roth als hervorragendes Pflaster. Diesmal waren Daniel König, Marcus Schattner sowie Johannes und Michael Knautz für die Rother Männermannschaft am Start. Zwar mussten die Triathleten über 240 km weit fahren, doch dafür wurden sie mit einem hervorragenden fünften Platz belohnt. Der Wettkampf im Reifinger See entsprach dabei nicht dem klassischen Triathlonformat: Durchgeführt wurde die Veranstaltung als Teamwettkampf in zwei Starts. Am Vormittag mussten die Mannschaften zuerst 750m schwimmen und 3km laufen, wobei alle vier Mannschaftsmitglieder zusammen bleiben mussten und am Nachmittag stand dann ein 20km-Mannschaftszeitfahren mit anschließenden 2km-Lauf auf dem Programm. Hier war es dann erlaubt das teamschwächste Mitglied „abzustellen“,  da letztendlich nur die besten drei Athleten in die Wertung kamen. Die Rother wurden für diesen Wettkampf von der Firma Bikeimperium unterstützt, da nicht alle Athleten über ein windschattenzugelassenem Rad verfügten.

Nominell konnte die TSG nicht mit der stärksten Mannschafft aufwarten und war dem Papier nach kaum konkurenzfähig, was ihnen aber an individueller Klasse fehlte, machten sie durch einen nahezu vorbildlichen Teamgeist wett. Während viele Mannschaften schon beim Schwimmen auseinandervielen, achteten die Rother permanent darauf in einer geschlossenen Reihe zu schwimmen, um so den Schwächeren immer in den Genuss des Wasserschattens kommen zu lassen. So entspannt nach der ersten Disziplin, konnten die TSGler dann beim Laufen den Hammer auspacken und so, zu Verblüffung der anderen Ligamannschaften, sich den 4. Platz erkämpfen.

Die ersten drei Mannschafften waren zwar schon außerhalb der Schlagdistanz, aber Platz 5,6 und 7 lagen nur knapp hinter der TSGlern und so waren die Rother am Nachmittag die Gejagten. Klar, dass dann alle am Rad schon unter Volllast standen. Nach vier von sechs Runden, musste Michael dann der vielen Führungsarbeit und dem harten Vormittagsrennen Tribut zollen und das Team verlassen, was natürlich von der dahinterliegenden Mannschaften rigoros ausgenutzt wurde. Bis zur Wechselzone war dann der Vorsprung aufgebraucht. Beim Laufen zeigten die Rother aber dann wahren Kampfgeist. Jeder half hier dem Anderen über kleinere Schwächephasen hinweg und durch das gegenseitige Anschieben konnten die Rother noch eine immense Laufleistung zeigen. Lediglich den aktuellen Tabellenführer Wacker Burghausen mussten sie ziehen lassen und konnten sich so über  Platz 5 und der bisher besten Bayernliga-Platzierung freuen.

Beim Abschlussrennen am 2. August in Regensburg wollen die Rother dann an diese Leistung anknüpfen, um noch weiter in der Tabelle nach oben zu rutschen.

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