Bayerische Meisterin und 6ter Platz beim Ironman in Klagenfurt

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in News

(mf) Die Bayerischen Meisterschaften über die Kurzdistanz sollten für Doris Blank von der TSG 08 Roth die vorletzte Station zur Vorbereitung auf den Ironman in Klagenfurt dienen. 3 Wochen vor dem Jahreshöhepunkt reiste sie zusammen mit Vereinskollege Werner Schedlbauer dazu nach Kulmbach zum Mönchshoftriathlon.

Geschwommen wurde im Trebgaster Badeweiher ein 1,5km langer Kurs über 2 Runden. Die 40km Radstrecke war kupiert aber dennoch schnell zu umfahren. Gelaufen wurde ein flacher 5km Wendepunktkurs direkt in Kulmbach. Die zweite Wechselzone und das Ziel lagen direkt in der Mönchshof Brauerei. Blank benötigte für die 3 Disziplinen gerade einmal 2:28h, was mit Rang 15 bei den Frauen und dem bayerischen Meistertitel in der Altersklasse 30 gelohnt wurde.
Werner Schedlbauer nutzte Kulmbach um neben der Organisation des Rothsee-Triathlons auch noch selbst aktiv am Renngeschehen teilnehmen zu können. Trotz Trainingsmangel schlug er sich beachtlich und finishte nach 2:12h auf Rang 18 in der AK 35.

Schwüle 30 Grad, eine Radstrecke mit 1600 Höhenmetern und eine komplette Langdistanz waren dann 3 Wochen später die Bedingungen denen sich Doris Blank beim Ironman in Klagenfurt stellte. Unverhofft am Start war auch Ihr Partner Matthias Fritsch, der sich auf Grund Trainingsmangel eigentlich vom Wettkampf abmelden wollte. Nachdem die Abmeldung vom Veranstalter nicht akzeptiert wurde, stellte sich der zweite Organisator des Rothsee-Triathlons am 5. Juli kurzerhand an den Schwimmstart am Wörthersee, um sich auf einen langen Sporttag zu begeben.

Die Auftaktdisziplin sollte an diesem Tag noch die kühlste Disziplin werden. Der 3800m lange Kurs startete vom Strandbad Klagenfurt erst einmal 1500m gerade aus auf den offenen See. Nach der ersten Wendeboje folgten 500m in Richtung Südufer des Sees, bevor es wieder zurück in Richtung Strandbad ging. Eine Besonderheit wartete auf den letzten 800m der Strecke auf die Athleten. Diese mussten in einem engen Kanal in Richtung Stadtmitte zurückgelegt werden, bevor die Triathleten wieder Ihr Füße auf den Boden setzen und zu Ihren Rennmaschinen laufen durften. Nach 58:40min blieben die Uhren für Fritsch stehen. Doris Blank entstieg dem Getümmel nach 1:06h.

Die 180km Radstrecke bestand aus 2 Runden und verlief zunächst am Südufer des Wörthersees nach Velden bevor es ins Hinterland des Wörthersees ging. Die reizvolle und selektive Strecke führte vorbei am Faaker See und fand mit dem Anstieg zum Rupertiberg Ihren Höhepunkt. Blank hatte die Wochen zuvor am Rad konsequent gearbeitet und bewältigte die schwierigste Strecke, die sie bisher über diese Distanz gefahren ist, in persönlicher Bestzeit von 5:43h.

Für Fritsch stand an diesem Tag nur der Spaß und das Ankommen im Vordergrund. Nach 5:49h durfte auch er die Radschuhe mit den Laufschuhen tauschen. Magere 300 Laufkilometer legte er bisher im Training zurück, da war an einen schnellen Marathon nicht zu denken. Blank dagegen versuchte ihre Laufstärke auszuschöpfen. Die Bedingungen an diesem Tag waren allerdings alles andere als geeignet wirklich schnell zu laufen. Die Hitze und die ein oder andere Verpflegungsstation zu wenig zollten ihren Tribut. Die Rotherin merkte schnell, dass gut durchkommen bereits schwer genug werden wird. Dies gelang Ihr aber mit einem Marathon von 3:57h noch sehr gut.
Nach insgesamt 10:54min überquerte sie die Ziellinie des Ironman Klagenfurt erschöpft aber glücklich. Am Ende belegte sie Platz 39 bei den Damen und Rang 6 in der AK 30.
Etwas länger dauerte es diesmal für Fritsch. Nach 12:20h war auch sein Sporttag vorüber mit der Erkenntniss, dass eine Langdistanz auch weniger trainiert mit der nötigen Erfahrung gefinisht werden kann.

mf

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