Wie der Vater so der Sohn

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in News

Marcus und Constantin Schattner bei deutschen Meisterschaften sehr erfolgreich

Am vergangenen Wochenende fanden in Aalen die nationalen Meisterschaften im Biathle und Triathle statt. Diesmal mit dabei: Constantin Schattner, der letztes Jahr schon seinen Vater als Coach bei der WM begleitet und diesmal nun selber diesen Sport ausprobieren wollte.

Samstags standen die Einzel und Staffelwettkämpfe im Biathle auf dem Programm. Bei dieser reduzierten Form des modernen Fünfkampfs wird „nur“ gelaufen, geschwommen und wieder gelaufen. Dabei verlief die 400m-Laufrunde direkt im Aalener Freibad und beinhaltete jedesmal 15 Höhenmeter. Die Junioren mussten vor und nach dem 200m-Schwimmen diese Runde jeweils viermal durchlaufen, was angesichts der sommerlichen Temperaturen eine sehr schweißtreibende Angelegenheit darstellte; die Masters-Athleten der AK 50+ brauchte nur jeweils drei Runden laufen und 100m schwimmen. Marcus Schattner, der angesichts des bevorstehenden Rothsee-Triathlons schon wieder voll im Training ist, gelang ein souveräner Start-Ziel-Sieg sowohl im Einzel, als auch in der Staffel mit seiner Partnerin Barbara Oettinger aus Baden-Württemberg. In Constantins Juniorenklasse waren aber etliche Starter gemeldet, die eine mehrjährige Erfahrung im modernen Fünfkampf aufweisen konnten. Große Chancen rechnete sich der Anfänger deswegen natürlich nicht aus. Umso erstaunlicher, dass er gleich von Anfang an das hohe Tempo der Fünfkämpfer mitgehen konnte, durch schnelle Wechsel sich nach vorne schob und hinter Benjamin Hierl aus Katzwang deutscher Vizemeister wurde. Auch in der Staffel schlug er sich mit seiner Partnerin Vera Oettinger ausgezeichnet und erreichte mit nur 7 Sekunden Rückstand einen 3. Platz.

Am Sonntag wurden die Triathle-Wettkämpfe ausgetragen. Hier müssen vier Runden absolviert werden, wobei jede Runde aus Schießen, Schwimmen und Laufen besteht. Geschossen wird mit Laserpistolen auf ein 10m entferntes Ziel. Wenn dieses fünfmal getroffen wurde, darf der Athlet zur nächsten Disziplin. Gerade der Wechsel zwischen technischen und athletischen Disziplinen führt zu häufigen Positionswechseln und macht den Reiz dieser Sportart aus. Marcus Schattner hatte sich zwar im Vergleich zum Vorjahr beim Schießen schon deutlich gesteigert, konnte aber mit den routinierten Fünfkämpfer noch nicht mithalten. So musste er das Feld von hinten aufrollen, aber schlussendlich sicherte er sich auch hier den Titel des deutschen Meisters. Da er auch im Triathle in der Staffel antrat und von seiner Partnerin einen deutlichen Vorsprung mit auf den Weg bekam, konnte er sich am Ende des Tages über insgesamt vier deutsche Meistertitel freuen. Für Constantin Schattner dagegen war es das erste Schießen unter Wettkampfbedingungen. Aber mit einer eindrucksvollen Ruhe ließ er sich auch durch Fehlschüsse nicht aus der Ruhe bringen, hielt so jedesmal den Rückstand zur Spitze in Grenzen und setzte dann alles auf die Ausdauerdisziplinen. Am Ende wurde er auch hier mit dem Titel des deutschen Vizemeisters belohnt. Dasselbe Kunststück gelang ihm auch mit seiner Staffelpartnerin. Zwar mussten sich beide einer laufstarken Staffel vom Team Oberpfalz geschlagen geben, aber zu den drittplatzierten war ein so großer Vorsprung, dass schon bei der letzten Runde gefeiert werden konnte.

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