Nachtrag zu Kraichgau

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in News

Mit vier Teilnehmern war die TSG 08 Roth bei der diesjährigen Kraichgau Challenge angetreten. Der Tag begann zunächst wenig verheißungsvoll. Der Start musste wegen Gewitter bei unwetterartigen Niederschlägen mehrfach auf schließlich 10:00 Uhr verschoben werden. Viele Starter waren dadurch bereits vor Wettkampfbeginn durchnässt und ausgekühlt; einige sahen vom Start ab, so auch die klare Favoritin für die Damenwertung Dagmar Matthes. Sebastian Freiman, Kürsat Gökce, Jörg Zech und Gunnar Niehusen ließen sich jedoch vom Beginn der Veranstaltung nicht vom Start abhalten.
Kürsat stieg nach Abschluss der ersten Disziplin als erstes aus dem Wasser; das lag nicht nur daran, dass er als einziger TSG-Starter in der ersten Gruppe ins Wasser stieg; mit 34:26 legte er auch die schnellste Schwimmzeit vor. Nur kurz darauf beendete Sebastian die erste Disziplin. Nur wenig langsamer stieg mit knapp über 37 min. Jörg Zech aus dem Wasser, dicht gefolgt von Gunnar Niehusen. Auf der selektiven Radstrecke ereilte Kürsat  Gökce das Pannenpech. An signifikanter Stelle, wo es wegen Scherben auf der Straße vermehrt zu "Reifenschäden" kam, musste auch Gökce mit den Folgen eines Plattfuß kämpfen. Die schnellste Radzeit der TSG Starter erreichte Niehusen mit 02:49, kurz vor Freimann (02:52) und Zech (02:57). Auf der abschließenden Laufstrecke kam Sebastian Freiman dann seine Erfahrung zu gute. Bei der drei mal zu bewältigenden Laufrunde konnte er mit jedem der drei Durchläufe eine schnellere Pace vorlegen und lief mit einer Zeit von 01:34 nicht nur die schnellste TSG-Laufzeit ein. Er beendete auch als erster der Rother Starter mit 05:06 nur knapp über der fünf Stundenmarke das Rennen. Gunnar Niehusen ging die Laufstrecke zu schnell an, so hieß es für ihn ab Kilometer 15 der Laufstrecke nur noch das Ziel zu errreichen, was er mit einem Laufsplit von knapp 01:42 nach insgesamt 5h13min tat. Jörg Zech beendete seine erste Mitteldistanz mit einer soliden Laufleistung von 01:51 und mit 05:29 knapp unter der Fünf-einhalb-Stunden-Marke. Moral bewies Kürsat Gökce, welcher trotz Pannenpech den Wettbewerb mit einer 01:48er Laufzeit und damit insgesamt 05:46 beendete.